Tag Archive | ich

Ausschleichen

Es ist so eine Sache mit den Psychopharmaka. In der Breite mißverstanden, im Einzelfall nicht ganz unkompliziert, aber unterm Strich eine sinnvolle notwendige Angelegenheit. Weiterlesen …

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Auseinandersetzung: vielleicht unnötig.

Da redet man sich jahrelang ein, man wäre Misanthrop, so ein schönes Modewort, besonders auf Twitter – doch eigentlich gibt es nur einen Menschen den man nicht mag, und das ist man selber. Vor den anderen hat man, eben deswegen, wahrscheinlich einfach nur Angst. Menschenansammlungen? Nur wenn sie anonym bleiben. Unterhaltungen? Bitte nur eine Person zur Zeit. Enge Kontakte? Bitte nur mit wenigen ausgewählten Menschen. Weiterlesen …

Überübermich.

Es gibt da diese Texte, von mir fremden Menschen, die einfach nur Dinge von sich erzählen, auflisten. Verblüffendes, entlarvendes, amüsantes, trauriges, nachdenkliches: ein Bild von einem Menschen malend, mit vielen Farben und Strukturen, Facetten, aber (natürlich) nicht alles – die Selbstwahrnehmung, die so fragmentarisch sein kann, in anteilige Worte fassend und den Leser mit einem Haufen Ideen und Vorstellungen zurücklassend. So etwas wollte ich auch schreiben. Also tat ich es. Auch wenn ich nicht weiß wozu.

Innehalten

Manchmal empfiehlt es sich inne zu halten. Ich bremse gerade, um demnächst hoffentlich innehalten zu können. Es ist ein sehr langer Bremsweg. Und dann wird es wieder mehr Gedanken preiszugeben geben.

Von Dämonen

Es gibt diese Wörter die eine unbestimmte Faszination haben. Deren Bedeutung nicht ganz klar ist, und die dennoch so viel bewirken können. Dämonen ist für mich eines davon. Ein unbestimmtes Gefühl des Unbehagens, was könnte es bedeuten, was sind meine Dämonen?

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Sollte

Ja, das ist so eine Sache mit den Damen dieser Welt. Ich wäre ja nicht der erste Mann der sich manchmal wünscht schwul zu sein, weil er da einfach nicht durchblickt. Was soll ich sagen. Dies und das! Weiterlesen …

Wort-, Inhalts-, Emotionsfindung

Seit gut einem Monat schreibe ich hier nun, mit sich steigernder Häufigkeit, und steigendem Rant-Charakter. Ein buntes Sammelsurium zu politischem, persönlichem, psychologischem und einfach nur pathologischem. Nicht viele lesen mit, warum auch, es hat selten einen aktuellen Bezug, und die Erkenntnisse sind kaum wirklich neu. Ein bisschen neu mögen die Worte in ihrer Anordnung sein, auf jeden Fall bringen diese, so wie sie herauskommen, neue Erkenntnisse. Einfach nur durch das entstehen. Denn einige Beiträge sind zwar durchaus geplant und längerfristig geschrieben, die meisten entstehen aber spontan aus einem Gefühl heraus, und beschreiben dieses in ihrem Verlauf daher ganz gut. Sie entwickeln sich beim schreiben. Das Gefühl wird zu Worten wird zu Erkenntnis. Ein schöner Prozess, wenn auch nicht immer einfach für Außenstehende nachvollziehbar. Das transparent machen der Gedankengänge, ein zusätzlicher Lerneffekt des Schreibens, irgendwann werden die Texte dann vielleicht verständlich. Wenn sie aber jetzt schon Emotionen auslösen können: umso besser. Denn das ist eigentlich alles worum es geht.