Das schöne Wetter macht mich depressiv

Was für ein geiles Wetter! Lass‘ uns was machen! Wir treffen uns im Biergarten! Schön im Park abhängen! Grillen, grillen, grillen, chillen und Leute treffen! In der Sonne liegen!

Nach gängigen etablierten Maßstäben gilt das derzeitige Wetter wohl als „schön“. Es ist jenseits der 30 °C und kein Regen weit und breit, jeder rennt in möglichst kurzen Kleidungsstücken rum, alles, was gesellschaftlich gerade noch anerkannt ist wird gezeigt an nackter Haut, Kaltgetränke und Eis finden reißenden Absatz, und jegliche Art von Feuchtbiotop wird Ziel vielfacher Pilgergänge. Alles bewegt sich etwas langsamer, es ist auch Urlaubsstimmung zu spüren, der Deutsche wird zum Bon Vivant und genießt das Leben. Also, jetzt mal so richtig!

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Was weißt du über die Liebe?

Ich weiß nichts über die Liebe. Das ist fast verwunderlich, da ich dauernd über sie nachdenke.

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Hinderlichkeiten

Ein Umzug ist immer ein schöner Anlass, sein bisheriges Leben in Form von Dingen, Wertvollem und Unrat gleichermaßen, an seinem wirklichen Auge vorbeiziehen zu lassen. Weiterlesen…

Die Arbeit der anderen

Irgendwie verschlägt einen die Projektarbeit immer wieder in großraumige Büros. Weiterlesen…

Nachrichtengelage

Es gab eine Zeit, so bis Mitte 20, in der ich Nachrichten konsequent ignorierte. Weiterlesen…

Liebe Schöler!

Es hat ja seinen Grund, warum manche Menschen einen sein Leben lang begleiten – und einige eben nicht. Weiterlesen…

Auseinandersetzung: vielleicht unnötig.

Da redet man sich jahrelang ein, man wäre Misanthrop, so ein schönes Modewort, besonders auf Twitter – doch eigentlich gibt es nur einen Menschen den man nicht mag, und das ist man selber. Vor den anderen hat man, eben deswegen, wahrscheinlich einfach nur Angst. Menschenansammlungen? Nur wenn sie anonym bleiben. Unterhaltungen? Bitte nur eine Person zur Zeit. Enge Kontakte? Bitte nur mit wenigen ausgewählten Menschen. Weiterlesen…