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Das schöne Wetter macht mich depressiv

Was für ein geiles Wetter! Lass‘ uns was machen! Wir treffen uns im Biergarten! Schön im Park abhängen! Grillen, grillen, grillen, chillen und Leute treffen! In der Sonne liegen!

Nach gängigen etablierten Maßstäben gilt das derzeitige Wetter wohl als „schön“. Es ist jenseits der 30 °C und kein Regen weit und breit, jeder rennt in möglichst kurzen Kleidungsstücken rum, alles, was gesellschaftlich gerade noch anerkannt ist wird gezeigt an nackter Haut, Kaltgetränke und Eis finden reißenden Absatz, und jegliche Art von Feuchtbiotop wird Ziel vielfacher Pilgergänge. Alles bewegt sich etwas langsamer, es ist auch Urlaubsstimmung zu spüren, der Deutsche wird zum Bon Vivant und genießt das Leben. Also, jetzt mal so richtig!

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Die Arbeit der anderen

Irgendwie verschlägt einen die Projektarbeit immer wieder in großraumige Büros. Weiterlesen…

Fluchtgedanken

Irgendwann hat man über den täglichen Trott so oft nachgedacht, dass einem schon das Nachdenken darüber langweilig erscheint. Dass einem auffällt, wie oft man schon daran gedacht hat, dass man doch irgend etwas ändern müsse, dass es so nicht ewig weitergehen könne, man doch zu noch mehr in der Lage sei, und man einfach nur mal den Mut zusammenraffen müsse, und ein paar Ideen, um das Leben auf den Kopf zu stellen, und wieder mehr Aufregung und Abenteuer hineinzubekommen. Weiterlesen…

Respektlos oder nur überfordert?

Ich rante ja normalerweise nicht. Aber heute muss es mal sein, denn so langsam geht mir die Spezies “Mensch” in all ihrem egomanischen Gehabe mächtig auf die Nüsse. Gelinde gesagt. Weiterlesen…

Chaos: Plan : Plan: Chaos.

Mein Leben lang suche ich nach Regeln, nach Struktur, nach Ordnung, Mustern, einem Plan! Die Überlegung ist schließlich sehr einfach: ich ordne meine Gedanken. Ich ordne meine Taten entsprechend, in unmittelbarer Folge. Ich ordne alles um mich herum, und verstehe mit welchen Mustern sich alles um mich herum bewegt. Warum Menschen tun was sie tun. Warum manche Aktion bestimmte Reaktion erzeugt. Warum das Licht ausgeht, wenn ich den Schalter betätige.

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Macht / Geld / Macht / Nichts

Man sollte dankbar sein für einen Chef, der sich Gedanken macht. Mein letzter hat dies nämlich ziemlich genau gar nicht getan – außer über Geld, natürlich. Ein albernes Klischee, aber wahr.

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Grenzen begrenzen

Die eigenen Grenzen kennen.

Das ist immer leicht gesagt, und schwieriger bewusst. Was soll es überhaupt heißen, die eigenen Grenzen. Wenn ich im Hochsommer 70 Minuten in einem vollen Fahrstuhl feststecke, würde ich eigentlich sagen: da ist eine Grenze überschritten. Aber: außer währenddessen unwohl fühlen, und danach eine gute Geschichte erzählen können, ist eigentlich nichts grenzartiges übriggeblieben. Nicht einmal eine gute Grenzerfahrung.

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