Archiv | Politisches RSS for this section

Verschiebung

Es ist ein komisches Gefühl in der Luft, vielleicht im Wetter, aber sicher um die Menschen. Die Zeiten, sie haben sich beschleunigt, es ist nichts neues. Die Lebkuchen Anfang September legen trauriges Zeugnis davon ab, dass wir schon an das morgen denken, während wir das jetzt ndoch gar nicht wahrnehmen. Wir lassen uns mitreißen, von allem was passiert, es gibt kein gegensteuern mehr.

Und doch. Irgendetwas verändert sich.

Weiterlesen…

Nachrichtengelage

Es gab eine Zeit, so bis Mitte 20, in der ich Nachrichten konsequent ignorierte. Weiterlesen…

Dabei sein ist gar nix

Die Begeisterung der Massen fand ich immer schon sehr spannend. Wie kann es passieren, dass eine große Menge Menschen sich tatsächlich für ein und dasselbe begeistert – trotz aller gewünschten Individualität? Was macht den Reiz von verschiedenen Massenveranstaltungen aus, lässt einen die (offensichtlichen) negativen Aspekte hinreichend ausblenden, und einfach in eine Menge stürzen?

Weiterlesen…

Macht / Geld / Macht / Nichts

Man sollte dankbar sein für einen Chef, der sich Gedanken macht. Mein letzter hat dies nämlich ziemlich genau gar nicht getan – außer über Geld, natürlich. Ein albernes Klischee, aber wahr.

Weiterlesen…

Latürnich!

Natürlich bin ich tolerant. Unbedingt. Warum sollte ich es auch nicht sein? Die Logik (ich will gar nicht selbstgefällig von Intelligenz schreiben) gebietet es: wenn du willst dass man deine Meinungen und deine Entscheidungen und deine Art zu leben nicht verdammt oder für falsch erklärt, dann musst du das selbe Verhalten auch gegenüber anderen an den Tag legen. Alles was nur mich etwas angeht, oder andere mit deren Einverständnis betrifft, solltemuss für Dritte egal, hingenommen, toleriert sein. Aber doch macht man sich irgendwann Gedanken bis wohin diese Toleranz gehen muss. Seit 20 Jahren geistert mir dieses Wort durch den Kopf, das ich zunehmend treffend finde: Weiterlesen…

Wie jetzt, Debatte…?

Wahrscheinlich ist es legitim, mittlerweile ein wenig genervt zu sein. Ich bin genervt. Ein wenig nur, und wahrscheinlich habe ich selbst Schuld, aber ich bin genervt. Wir schreiben Woche Eins nach #Aufschrei. Eine Woche, in der sich zunehmend die Massenmedien des Themas, und dabei anscheinend auch gleich der Deutungshoheit, bemächtigten (ironischerweise durch Nutzung ihrer gefestigten Machtstrukturen), um der Diskussion den vermeintlich quotenreichsten Spin zu geben. Es war mitunter erschütternd, was man* im Fernsehen und den großen Zeitungen geboten bekam. Nicht nur, dass all die albernen Gegen-Argumente, die bereits seit Tagen tausendfach im Netz rausgehauen werden, ständig wiederholt & widergekäut werden, nein, es dreht sich auch immer noch um diesen einen Fall: der Spin ist nach wie vor Brüderle. Als ob es darum überhaupt noch ginge. Im Netz jedenfalls nicht, wie auch @kaltmamsell in Fortsetzung zu #Aufschrei – Nur im Web geht’s voran bereits feststellte. Weiterlesen…

Eine (männliche) Stimme zum #Aufschrei

Seit ca. 3 Tagen wird (das deutsche) Twitter nun schon vom #aufschrei dominiert. Was dort ja schon fast ein Zeitraum geologischen Ausmaßes ist. Wer ein bißchen genauer hingesehen hat, dem wird aufgefallen sein, dass das Thema schon davor, vor allem im Internet, brodelte und köchelte, und anscheinend war nun die Zeit reif dass es überkocht, seinen Weg in den Rest der Welt und dort ein wenig mehr Beachtung findet. Ich selber verfolge das Thema, online eher passiv, offline zunehmend aktiv, auch bereits eine ganze Weile, und denke durch unzählige Tweets und Blog-Einträge (aber so gut wie keine Beiträge in den „klassischen Medien“) schon einigermaßen sensibilisiert worden zu sein, und entsprechend nachdenklich damit umgegangen zu sein.