Den Faden aufnehmen

Das Leben ist voller Fäden, den ein oder anderen verliert man gelegentlich aus der Hand, während man mit einem Haufen anderer Fäden hantiert. Manche Fäden halten einen komplett beschäftigt, weil sie so groß und bunt und vielfältig sind, während man die anderen Fäden nur noch ganz in der Ferne vermisst.

Den Blog-Faden werde ich nun wieder aufgreifen, denn es war immer ein spannender, bei meiner Suche nach der eigentlichen Farbe (es ist wohl nicht rot). Mittlerweile habe ich in fast allen Bereichen des Lebens die Farbe gefunden, und ich hoffe, dass sich daraus die Farbe des Blog-Fadens automatisch entwickelt.

Es ist doch so: da arbeite ich jahrelang daran, mein Leben auf einen klaren Weg zu kriegen, Probleme zu beseitigen, klarzukommen, und vielleicht ein Stück von diesem Glück zu erhaschen. Und was kommt am Ende dabei raus: alles ist gut, und dann will man mehr. Ich habe die Liebe meines Lebens gefunden, habe einen herausfordernden Job, in dem ich geschätzt werde und Perspektiven habe, alle Rechnungen sind bezahlt, sogar das Finanzamt wurde mit Papier versorgt…und schon fängt es an zu nagen.

Was mache ich in meiner Freizeit? Wie viel soziale Kontakte habe ich? Vernachlässige ich meine Freunde? Kann ich mich noch kreativ verwirklichen? Komme ich meinen “großen” Träumen irgendwie näher?

Natürlich alles negativ zu beantworten.

Und schon geht die Suche weiter. Und ich werde hier den Anfang machen. Ob es einer liest ist wie immer nicht relevant. Es wird sich entwickeln. Die ersten Beiträge werden flach wie dieser sein. Vielleicht werde ich mehr und mehr persönliches wagen, wie in diesem hier. Vielleicht vielleicht vielleicht.

Online ist nicht alles. Aber es bleibt viel.

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About Greg B.

Just trying to find my way.
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