Nein, will ich nicht.

Ich bin gerade in Lamentier-Stimmung. Manchmal muss man das einfach rauslassen. Selbst wenn man nicht sicher sein kann, ob es jemand mitkriegen wird: egal, raus.

Lass uns Freunde sein.

Ein albernes Klischee, nicht ganz in dieser Form. Ich kenne jedoch nur diese Version, habe sie so oder in Abwandlungen schon mehr als oft genug gehört:

  • “Obwohl wir uns nur so kurz kennen, bist du wie ein alter Freund für mich.”
  • “Mehr als freundschaftliche Gefühle habe ich nicht.”
  • “Ich kann mir nichts körperliches vorstellen.”
  • “Du bist so sympathisch und verständnisvoll.”
  • “Ich kenne niemanden der so reflektiert und einfühlsam ist.”
  • “Ich kenne keinen Mann, der so vielfältig interessiert ist, und so viel Wissen hat.”
  • “Mehr geht für mich leider nicht.”

Ich kann es nicht mehr hören. Irgend etwas macht mich notorisch un-lieb-bar für die Damenwelt. Ich bin “so sympathisch”, ein “guter Zuhörer”, “empathisch”, “verständnisvoll” und alles mögliche, aber anfassen will mich keine. Ich halte mich für nicht abgrundtief hässlich, habe weder Warzen noch fettige Haare, schiebe keine Bierplauze oder ähnliches vor mir her, bin mit 1,94cm kein Zwerg, kann mich artikulieren und komme ganz gut im Leben klar. Na ja, so gut wie man eben klarkommen kann. Aber, als Liebesobjekt, Sexpartner gar, komme ich anscheinend nicht in Frage. Die Beispiele gehen mittlerweile in die Dutzende. Endstation “Freundesfalle”. Und ich kann die Ansage nicht mehr hören: “Wir können ja Freunde sein.”

Nein, das will ich nicht!

Was tun?

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About Greg B.

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