Voll

Manchmal ist ein Wochenende genau so wie es sein soll. Von den statistisch pro Leben zu erwartenden 4020 Wochenenden sind es womöglich nur einige Dutzend auf die das zutreffen mag, aber sie bleiben im Bewusstsein verhaftet, und erheben das Wochenende mit der Zeit zu dem mystischen Zeitraum das es mittlerweile zu sein scheint.

Ein gelungenes Wochenende muss voll sein. Mit Ereignissen, Emotionen, Bewegung, Aufregung & Erholung. Das physische das es spürbar macht, am ganzen Körper, in der Schwere der Glieder und der Lider am Sonntag Abend. Wenn man die blauen Flecken zählt, oder dem mitgebrachten Sand in der Wohnung Einhalt zu gebieten versucht. Wenn man die Erinnerungen sortieren muss, um noch einmal zu realisieren was am Freitag, vor nicht einmal 48 Stunden, überhaupt passiert ist. Wenn beim Sichten des Bilder-Haufens ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert wird. Wenn der Ohrwurm der gesehenen Band immer noch nachklingt, den Soundtrack für dieses Wochenende geliefert hat. Wenn die GPS-Uhr einem noch einmal die gelaufenen Kilometer bestätigt. Wenn der dritte Haarwaschgang die Seeluft nicht herausgewaschen kriegt. Wenn man das Wehen des Windes, das Schäumen der Wellen als Hintergrund des Soundtracks laufen hat. Die Nachrichtenlage schwer durchschaubar ist, weil man seit vorgestern keine mehr gesehen hat. Wie schnell sich die Welt doch dreht, wenn man ihr für eine Weile entflieht. Wie viel man gegessen, getrunken, gelacht und gebibbert und geschwitzt und gelitten und gefreut und gelebt hat, alles, alles würde man wieder so machen. Sofort, immer wieder.

Was für ein Wochenende. Mehr davon.

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About Greg B.

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